Lehrgelegenheiten an Schulen

Im Folgenden werden beispielhafte Lehrgelegenheiten vorgestellt, die an MILeNa Schulen durchgeführt werden.

Angebote für Grundschüler

Die MILeNas (so nennen wir die OberstufenschülerInnen, die am MILeNa Programm teilnehmen) werden bei Angeboten wie dem „Tag der offenen Tür“ für GrundschülerInnen eingesetzt. Hier halten sie z.B. eine Unterrichtsstunde. Dies wird von Grundschülern und deren Eltern oft sehr positiv wahrgenommen und ist für die MILeNas eine gute Erfahrung.

AGs jüngerer Schüler

Die MILeNas übernehmen eine Lehrertätigkeit bei einer AG, die sich an jüngere SchülerInnen richtet und im MINT-Bereich stattfindet. Dies eröffnet den MILeNas Lehrgelegenheiten, die oft freier sind als im Regelunterricht, kann die Lehrperson, die die AG leitet, entlasten und ermöglicht eine individuellere Betreuung der jüngeren AG-Teilnehmer.

Im Regelunterricht, Teamteaching

An Schulen, an denen Teamteaching üblich ist, können MILeNas die Rolle der zweiten Lehrperson in Absprache mit der Schulleitung und der ersten Lehrperson übernehmen.

Im Regelunterricht

Ansonsten können MILeNas wie Lehramtspraktikanten eingesetzt werden und entsprechend Unterrichtsteile in Absprache mit und in Anwesenheit der Lehrperson übernehmen. Dies stellt am ehesten eine „echte“ Lehrsituation dar und zeigt ein hohes Maß an Vertrauen und Wertschätzung den MILeNas gegenüber.

Betriebspraktikum

Eine Schule, bei der das MILeNa-Programm fest im Schulprofil verankert ist, hat das MILeNa-Programm in ihr Betriebspraktikum in der EF integriert: die beiden MILeNa-Lehrpersonen bieten zu der Zeit des Betriebspraktikum ihre Schule als „Betrieb“ an. In der ersten Hälfte der Praktikumszeit bereiten die MILeNas einen Schulbetrieb vor (Unterrichtsvorbereitung, Planungen, …). In der zweiten Hälfte werden Grundschüler eingeladen und von den MILeNas eigenständig unterrichtet. Die „echten“ Lehrpersonen sind nur zur Aufsicht dort. Dieses Format ist dort so erfolgreich – auch als Werbung für die Schule bei Grundschülern -, dass nur Grundschüler der dritten Klassen eingeladen werden. Bei Viertklässlern hatten die umliegenden Schulen wegen unfairer Werbung protestiert.